Samstag , 23 September 2017

Schweizerin Elisa Gasparin bricht Saison vorzeitig ab

Ruhepause und Aufbau für kommende Saison

Foto: Stefan Braun / biathlon-portal.com
Foto: Stefan Braun / biathlon-portal.com

Elisa Gasparin (24) hat sich in Abstimmung mit Cheftrainer Armin Auchentaller und dem Mannschaftsarzt Walter O. Frey entschieden, die laufende Saison vorzeitig abzubrechen. „Elisa befindet sich seit Ende Oktober in einem Ermüdungszustand, von welchem sie sich bis jetzt nicht vollständig erholen konnte“, führt Dr. med. Walter O. Frey, Teamarzt der Schweizer Biathleten aus.

„Aufgrund dieser unbefriedigenden Entwicklung haben wir gemeinsam entschieden, dass momentan das richtige Mittel ein Saisonabbruch mit anschliessender ausgedehnter, regenerativer Pause ist.“

Nun steht eine mehrwöchige Ruhepause an, um anschließend das weitere Vorgehen zu besprechen. „Elisa muss zuerst drei bis vier Wochen in einer für sie sinnvollen Umgebung komplett abschalten können“, erklärt der Cheftrainer. „Danach werden wir sukzessive den Aufbau für die kommende Saison planen.“ Ob dies mit dem Team oder individuell geschieht wird gemeinsam mit der Athletin geplant. „Es ist uns wichtig, dass wir Elisa eng betreuen und auch in den nächsten Wochen in regelmässigem Kontakt sind“, betont Auchentaller.

Langfristiges Ziel: Die Olympischen Spiele 2018

„Mein langfristiges Ziel sind die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang“, erklärt die 24-Jährige „Um dort erfolgreich sein zu können, brauche ich in den nächsten Monaten und Jahren einen perfekten Aufbau. Die Saison 2016/17 ist lange und ich muss erholt und regeneriert in den Frühling starten, um das Sommertraining optimal gestalten und um im Dezember wieder mit voller Energie am Start stehen zu können. Der Abbruch ist ein harter, aber vernünftiger Entscheid.“

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