Freitag , 23 Juni 2017

[Update]Deutsches Aufgebot für Antholz inkl. Statements

Die Biathlon-Führung hat insgesamt 12 Athletinnen und Athleten für den Weltcup im italienischen Antholz nominiert. Im Vergleich zu Ruhpolding gibt es keine Veränderungen. Einzig Franziska Preuß wurde aus dem Kader genommen, da Sie noch immer an den Nachwirkungen eines Haarrisses im Steißbein laboriert und bereits in Ruhpolding deswegen nicht an den Start gehen konnte.

Damen

  • Miriam Gössner (SC Garmisch)
  • Laura Dahlmeier (SC Partenkirchen)
  • Maren Hammerschmid (SK Winterberg)
  • Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld)
  • Vanessa Hinz (SC Schliersee)
  • Karolin Horchler (WSV Clausthal-Zellerfeld)
Herren

  • Andreas Birnbacher (SC Schleching)
  • Benedikt Doll (SZ Breitnau)
  • Johannes Kühn (WSV Reit im Winkl)
  • Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain)
  • Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld)
  • Simon Schempp (SZ Uhingen)

[UPDATE] Erkältung: Dahlmeier und Hammerschmidt müssen auf Sprint verzichten

Die beiden DSV-Biathletinnen Laura Dahlmaier und Maren Hammerschmidt müssen beim morgen beginnenden Weltcup in Antholz (ITA) wegen einer Erkältung auf einen Start im Sprint verzichten. Über einen Einsatz im Staffelrennen soll kurzfristig entschieden werden. Damit sind beim Sprintwettbewerb am Donnerstag mit Miriam Gössner, Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz und Karolin Horchler vier DSV-Athletinnen vertreten.

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Gerald Hönig, Cheftrainer Damen

Nach den tollen Ergebnissen werden wir in Antholz ganz sicher nicht auf die Bremse treten, sondern weiter versuchen, in jedem Rennen das bestmögliche Ergebnis herauszuholen. Das wird erfahrungsgemäß in Antholz nicht ganz einfach sein, weil uns nun doch zwei harte Wochen in den Knochen stecken, in denen unser Team nicht nur auf der Strecke sondern, wie bei einem Heimweltcup üblich, eben auch abseits des reinen Wettkampfgeschehens terminlich gefordert war. Dazu kommt die Höhenlage, die auch nicht von allen Athletinnen gleich gut vertragen wird. Aber wir haben uns in den letzten Jahren dort eigentlich auch immer gut verkaufen können, von daher fahren wir optimistisch nach Südtirol.

Insgesamt können wir sicherlich sehr zufrieden sein, wie es derzeit läuft. Die Mannschaft hat sich im Verlauf der Saison weiter gefestigt und ist als Team noch ein Stück zusammengewachsen. Dabei helfen uns aktuell natürlich die Erfolge. Denn wenn eine Athletin mal auslässt, war in den vergangenen Wochen eben auch immer eine Sportlerin da, die mit einem guten Resultat für die Mannschaft Schatten spenden konnte.

Mark Kirchner, Cheftrainer Herren

Ich bin mit den Leistungen beim Heimweltcup in Ruhpolding insgesamt zufrieden gewesen. Natürlich freut es mich für Erik, dass er mit seinem Sieg im Massenstart gezeigt hat, dass er wieder da ist. Ich freue mich aber besonders für die ganze Mannschaft, denn wir sind eine starke Truppe und haben mit Arnd, Simon und Erik nun drei Athleten, die in diesem Winter bereits auf dem Podium gestanden haben. Das zeigt, dass wir gut aufgestellt sind und mit dem ein oder anderen Athleten in der engen Weltspitze ein Wort mitreden können.

Das wollen wir auch in Antholz. Wir sind bisher so gefahren, dass wir in unseren dreiwöchigen Wettkampfzyklen in der letzten Woche immer gute Leistungen gezeigt haben. Das liegt sicher ein Stück weit an unserer Trainingsmethodik. Simon ist nach seinem krankheitsbedingten Ausfall mit Platz sechs wieder gut in die Wettkämpfe gestartet. Erik hat Selbstbewusstsein getankt, Arnd, Benedikt und Andreas haben in Ruhpolding gute Platzierungen erreicht. Daher hoffen wir, dass wir auch in Antholz noch einmal ganz gut punkten werden.

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