Dienstag , 30 Mai 2017

Deutsches Aufgebot für Hochfilzen inkl. Statements

Die Biathlon-Führung hat insgesamt zwölf Athletinnen und Athleten für den Weltcup in Hochfilzen nominiert. Während das Aufgebot der Herren unverändert bleibt, stößt bei den Damen wie geplant Laura Dahlmeier zum Team und ersetzt Karolin Horchler (WSV Clausthal-Zellerfeld), die im IBU-Cup an den Start gehen wird.

[Update]

Arnd Peiffer hat zwischenzeitlich wegen einer Erkältung abgesagt. „Manchmal hat man Glück, manchmal eben Pech. Nach einem tollen Wochenende in Östersund hat mich jetzt leider eine Erkältung niedergestreckt. Heute Vormittag musste ich daher schweren Herzens meinen Start beim Weltcup in Hochfilzen absagen.“ schrieb Arnd Peiffer auf seiner Facebook-Seite.

[Update 2]

Matthias Bischl ersetzt erkankten Arnd Peiffer

Damen

  • Miriam Gössner (SC Garmisch)
  • Laura Dahlmeier (SC Partenkirchen)
  • Maren Hammerschmid (SK Winterberg)
  • Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld)
  • Vanessa Hinz (SC Schliersee)
  • Franziska Preuß (SC Haag)
Herren

  • Andreas Birnbacher (SC Schleching)
  • Daniel Böhm (SC Buntenbock)
  • Benedikt Doll (SZ Breitnau)
  • Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain)
  • Matthias Bischl (SV Söchering)
  • Simon Schempp (SZ Uhingen)
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Gerald Hönig, Cheftrainer Damen

Der Einstieg in die neue Weltcupsaison war für uns eine wirklich tolle Woche. Dabei war unsere Vorbereitung gar nicht unbedingt auf die Rennen in Östersund ausgelegt. Wir trainieren derzeit eher mit einem längerfristigen Formaufbau, da auch diese Saison mit der Weltmeisterschaft in Oslo im März wieder sehr lang wird. Umso schöner, dass es in Östersund schon so rund lief, wir schnell in die Rennen rein gekommen sind und mannschaftlich so geschlossen auftreten konnten.

Außerdem freue ich mich, dass Miriam Gössner in dieser Saison wieder zu ihrem starken Laufvermögen gefunden hat und da spielt es derzeit nicht die Rolle, wenn am Schießstand mal ein Fehler passiert. Mit dem Vermögen ist man immer in der Lage auch vorn wieder mitzumischen. Wenn ich von wieder mitmischen spreche, will ich nicht unerwähnt lassen, dass Laura Dahlmeier sich am Sonntag bei mir gesund gemeldet hat und am Freitag in den Weltcupzirkus einsteigen wird. Laura plagten seit dem
Dachsteinlehrgang im Oktober mehrere Infekte, von denen sie nie ganz los kam und somit einen kontinuierlichen Trainingsablauf immer wieder bremsten. Nun hat sie am vergangenen Wochenende in Seefeld ein 5 Kilometer Langlauf FIS-Rennen bestritten und klar vor den Spezialistinnen Elisabeth Schicho und Lucia Anger gewonnen.

Wir freuen uns auf Hochfilzen, auf die herzliche Atmosphäre, die vielen deutschen Fans und nach so vielen Wochen in Skandinavien auch auf das gute Essen und wieder etwas Sonnenschein.

Mark Kirchner, Cheftrainer Herren

Der erste Weltcup in Östersund ist für uns nicht so schlecht gelaufen. Diese Auftaktrennen in die neue Saison sind ja auch immer unter dem Aspekt der ersten Standortbestimmung zu sehen. Man konnte erkennen, dass wir mannschaftlich in der Breite sehr gut aufgestellt sind und wenn jemand ausfällt, sind andere Athleten da, die in der Lage sind einzuspringen. Es ist natürlich ärgerlich, dass Simon in seiner derzeitigen Verfassung den gefürchteten Windbedingungen Östersunds zum Opfer gefallen ist und somit nicht in den Verfolger gekommen ist, aber davor ist eben niemand gefeit.

Ich hoffe, wir können die gute Form mit nach Mitteleuropa nehmen und uns auch in Hochfilzen in so guter Verfassung präsentieren. Nach vier Wochen Skandinavien freue ich mich persönlich erst einmal auf zwei Tage Heimurlaub, bevor wir die Weiterreise nach Hochfilzen antreten. Rein von der personellen Besetzung der Mannschaft wird es bis Weihnachten keine Veränderungen geben. Denn wenn ich mir nach dem ersten Weltcup-Wochenende anschaue, dass bereits drei WM-Normen und zwei halbe WM-Qualifikationen erreicht wurden, stimmt mich das sehr positiv. Laut Wetterprognose und Bildern der Webcam im Pillerseetal erwartet uns am nächsten Wochenende sicher ein weißes Schneeband auf dem die Rennen ab Freitag stattfinden werden, aber ich bin mir sicher, dass man alles tun wird, um beste Bedingungen zu schaffen.

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