Samstag , 23 September 2017

Deutsches Aufgebot für Pokljuka inkl. Statements

Der DSV hat für das Weltcup-Wochenende in Pokljuka sechs Athletinnen und sechs Athleten nominiert. Bei den Damen kehrt Laura Dahlmeier zurück ins Team. Karolin Horchler die bereits in Hochfilzen mit einer Erkältung, kämpfte wird in diesem Jahr vorerst kein Rennen mehr bestreiten.

Bei den Herren gibt es ebenfalls nur eine Veränderung. Für Michael Willeitner, der in Hochfilzen sein Weltcup-Debüt hatte, rückt Johannes Kühn ins Team.

Damen

  • Miriam Gössner (SC Garmisch)
  • Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld)
  • Vanessa Hinz (SC Schliersee)
  • Laura Dahlmeier (SC Partenkirchen)
  • Luise Kummer (SV Eintracht Frankenhain)
  • Franziska Preuß (SC Haag)
Herren

  • Andreas Birnbacher (SC Schleching)
  • Daniel Böhm (SC Buntenbock)
  • Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain)
  • Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld)
  • Simon Schempp (SZ Uhingen)
  • Johannes Kühn (WSV Reit im Winkl)
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Statements der beiden Cheftrainer

Gerald Hönig, Cheftrainer Damen

Wir sind nach den positiven Ergebnissen in Hochfilzen sehr motiviert nach Pokljuka weitergereist. Die Mädels haben sich bisher sehr gut präsentiert. Dass wir so schnell so gute Platzierungen erreichen konnten, hat unsere Erwartungen übertroffen. Aber nicht nur wir, auch viele weitere Teams befinden sich gerade in einem Umbruch. Es sind viele neue Gesichter im Weltcup zu sehen und einige Nationen haben es nicht leicht, eine gute Staffel aufzustellen. Das kam uns am Samstag sicherlich entgegen.

Wir dürfen und können nicht davon ausgehen, dass es jetzt nahtlos so erfolgreich weitergehen wird. Wir müssen uns in jedem Rennen aufs Neue gute Leistungen erarbeiten. Ziel ist es natürlich, auch in Pokljuka an die Ergebnisse anknüpfen zu können. Vor allem Franziska Preuß und Franziska Hildebrand haben gezeigt, dass sie durchaus ganz vorne mitlaufen können.

Sehr erfreulich ist, dass Laura Dahlmeier in Pokljuka wieder zum Weltcup-Team dazustoßen kann. Sie hat am vergangenen Wochenende ihren ersten internen Wettkampf bestritten, der Fuß hat den Belastungen gut standgehalten. Wir freuen uns, dass sie unser Team wieder verstärken kann. Wir müssen aber damit rechnen, dass sie erst einmal Zeit braucht, sich wieder an die harte Wettkampfbelastung zu gewöhnen.

Mark Kirchner, Cheftrainer Herren

Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen in Hochfilzen. Es ist wichtig, dass wir konditionell vorne mit dabei sind. Bei der Staffel waren wir die laufstärkste Mannschaft. Das zählt für uns, auch wenn der fünfte Platz allein nicht unbedingt das war, wo wir uns sehen wollen. Generell ist ein deutlicher Aufwärtstrend von Östersund zu erkennen. Auch das Material hat dabei eine Rolle gespielt. In Hochfilzen hat das Gesamtpaket gepasst.

Wir müssen ein positives Fazit ziehen, wenn wir in diesem engen Feld auf das Podest laufen. Das überwiegt sicherlich, auch wenn ich natürlich die gesamte Mannschaft in Betracht ziehe. Jetzt wird es wichtig zu sehen, wie die Verfassung der Athleten in der dritten Weltcupwoche sein wird. Das wird nochmal ein Gradmesser dafür sein, wie gut die Form insgesamt ist. Aber wir gehen mit viel Rückenwind in die kommenden Rennen! Das Team wird sich wieder voll reinhängen. Das Ziel ist es, mit einer positiven Erfahrung in die Weihnachtsfeiertage zu gehen.

In Hochfilzen wird Johannes Kühn den sechsten Startplatz besetzen. Er ist durch eine ordentliche Leistung beim IBU-Cup in Obertilliach ins Weltcupteam gerückt. Wir haben ein breites, starkes Männerteam. Die Athleten müssen sich über gute Leistungen für einen Start im Weltcup empfehlen. Dieser Linie sind wir treu geblieben. So wissen auch die Sportler, woran sie sind.

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