Freitag , 24 Februar 2017

IBU: Sachenbacher-Verfahren Ende März

Evi_Sachenbacher_Einkleidung_DSV
Foto: Stefan Braun / biathlon-portal.com

Evi Sachenbacher-Stehle muss sich Ende März beim Anti-Doping Hearing Panel der IBU für ihre positive Dopingprobe in Sotschi rechtfertigen.

Diesen Zeitplan nannte IBU-Generalsekretärin Nicole Resch im ZDF: „Ein unabhängiges Gremium mit Spezialisten aus dem rechtlichen und medizinischen Bereich wird über die Konsequenzen entscheiden. Wir werden auf die Ergebnisse und Tests von Sotschi aufbauen.“

Evi Sachenbacher-Stehle wurde während der olympischen Winterspiele in Sotschi positiv auf die Substanz Methylhexaneamin getestet. Die 33-jährige beteuert niemals vorsätzlich gedopt zu haben und führt den positiven Test auf verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel zurück. (Bericht)

„Sobald die Substanz im Körper des Athleten nachgewiesen wird, ist die Beweislast auf den Athleten verschoben. Für uns ist nur wichtig, die Substanz war da und hatte theoretisch eine leistungssteigernde Wirkung“, so Resch weiter.

Sachenbacher-Stehle droht eine Sperre von bis zu zwei Jahren. Die endgültige Entscheidung fällt das Anti-Doping Hearing Panel nach Kenntnis aller Tatsachen.

Staatsanwaltschaft ermittelt weiter

Derweil laufen auch in der Münchner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen weiter. Nachdem zunächst gegen unbekannt ermittelt wurde, rückt nun besonders ein Privattrainer von Sachenbacher-Stehle in den Fokus. Die Biathletin selbst ist in dem Verfahren nur Zeugin. Es geht um den Straftatbestand des Verbotes Arzneimittel zu Doping-Zwecken in den Verkehr zu bringen.

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