Donnerstag , 24 August 2017

Doping: B-Proben von Starykh und Iourieva positiv

Irina Starykh bei Ihrem Podestplatz in Hochfilzen
Irina Starykh bei Ihrem Podestplatz in Hochfilzen

Den beiden russischen Biathletinnen Irina Starykh und Ekaterina Iourieva wurde nach der Öffnung der B-Probe Epo-Doping nachgewiesen, das gab die IBU am heutigen Samstag per Pressemitteilung bekannt.

Ekaterina Iourieva

Zwei positive Befunde von Proben die am 23. Dezember und 1. Januar in Pokljuka außerhalb der Wettkämpfe genommen wurden, sind durch die B-Probe bestätigt worden. Die B-Probe wurde am 27. Februar nach Aufforderung der Athletin geöffnet.

Die IBU hat ein Disziplinarverfahren eingeleitet, dazu wird Iourieva in den nächsten Wochen in Salzburg angehört. Der Russin droht nach einem Doping-Vergehen im Jahr 2008 und einer anschließenden 2-jährigen Sperre nun eine lebenslange Sperre.

Bis zur endgültigen Entscheidung bleibt die Suspendierung bestehen.

Irina Starykh

Ebenfalls eine am 23. Dezember in Pokljuka genommene Probe wurde durch die B-Probe bestätigt. Die B-Probe wurde am 3. März nach Aufforderung der Athletin geöffnet.

Auch gegen Starykh hat die IBU ein Disziplinarverfahren eingeleitet, auch Sie muss in den nächsten Wochen nach Salzburg reisen. Ihr droht jedoch maximal eine 2-jährige Sperre, da Sie anders als Iourieva bisher nicht des Dopings überführt wurde.

Bis zur endgültigen Entscheidung bleibt auch Ihre Suspendierung bestehen.

Karolis Zlatkauskas (Litauen)

Der Litauer hatte bereits im Februar auf die Öffnung der B-Probe verzichtet und seinen Fehler eingestanden.

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