Dienstag , 28 März 2017

Weltcup 7 – Pokljuka (SLO): Srpint – Erster Weltcupsieg für Katharina Innerhofer aus Österreich

Foto: Gerald Sonnberger
Foto: Gerald Sonnberger

Katharina Innerhofer hat beim Sprint der Damen in Pokljuka für die ganz große Sensation gesorgt. Die 23-jährige Salzburgerin traf bei schwierigsten Bedingungen alle zehn Scheiben und gewann als erste Österreicherin einen Weltcup.

Bisher war ein 22. Platz beim 15 km Einzel in Ruhpolding (10. Januar 2014) ihre beste Weltcupplatzierung in einem Einzelwettbewerb. Innerhofer war bei ihrem historischen Sieg 9,2 Sekunden schneller als die Russin Daria Virolaynen. Rang drei ging an die Weißrussin Nadezhda Skardino (+12,1 sec.). Beide bleiben ebenfalls ohne Fehler.

Vierte wird Kaisa Mäkäräinen aus Finnland mit zwei Fehlern im Stehendanschlag. Dorothea Wierer aus Italien wird Fünfte vor den beiden Norwegerinnen Tora Berger und Tiril Eckhoff.             

Katherina Innerhofer - Foto: Gerald Sonnberger
Katherina Innerhofer – Foto: Gerald Sonnberger

Katharina Innerhofer:

Ich habe im letzten Jahr beim Alpencup in Pokljuka erstmals in meiner Karriere Null-Null geschossen. Heute ist mir dies zum zweiten Mal gelungen. Ich war heuer nach dem Liegendschießen schon öfter auf Top-Ten-Kurs. Heute habe ich stehend einfach durchgezogen und es ist aufgegangen. Läuferisch habe ich mich von Beginn an gut gefühlt, ich hatte aber auch super schnelle Ski. Die letzte Runde war dann extrem hart, aber ich bin durchgekommen. Das Ergebnis ist natürlich ein Wahnsinn, ich kann es noch gar nicht glauben.

Deutsche Damen mit zu vielen Fehlern am Schießstand

Für die deutschen Damen hingegen gab es auch im ersten Rennen nach Olympia nichts zu holen. Beste Deutsche mit zwei Fehlern im Stehendanschlag wird Laura Dahlmeier auf Rang 22 (+1:20.4).

Andrea Henkel hatte nach einem fehlerfreien Liegendschießen extremes Pech im Stehendanschlag. Teilweise extrem starker Wind verhindert nach drei Fehlern ein besseres Ergebnis. Im Ziel Platz 25 (+1:39.1). Franziska Hildebrand mit „nur“ zwei verpassten Scheiben kämpft weiter mit Ihrer schlechten Laufform und verliert auf der Strecke viel Zeit. Am Ende Platz 49. und ein Rückstand von 2:24.5.

Vanessa Hinz muss pro Anschlag zwei Strafrunden in Kauf nehmen und wird im Ziel 57, direkt vor Franziska Preuß. Preuß kämpfte ähnlich wie Henkel im Stehendanschlag mit Windböen und verpasste nach einer tadellosen Liegendserie alle fünf Scheiben im Stehendanschlag.

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