Donnerstag , 24 August 2017
Foto: Viessmann

Olympia 2014 – Sotschi (RUS): Svendsen gewinnt Massenstart Gold vor Fourcade und Moravec

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Nun hat also auch Emil Hegle-Svendsen seine Gold-Medaille bei den olympischen Winterspielen in Sotschi. Der zuvor medaillenlose Norweger sichert sich im Foto-Finish den Sieg vor seinem Erzrivalen Martin Fourcade. Bronze gewinnt Ondreij Moravec aus Tschechien.

Nachdem das Rennen der Herren bereits einige male verschoben wurde, sah es bis kurz vor dem Start am heutigen Tag gut aus. Dann jedoch zogen wieder Nebelschwaden in das Stadion in Krasnaja Poljana, nach weiteren 15 Minuten Verschiebung konnte der 15 km Massenstart der Herren dann jedoch um 11:45 Uhr bei starkem Schneefall gestartet werden.

Die Entscheidung im heutigen Rennen brachte einmal mehr der letzte Anschlag. Fourcade, Svendsen und Moravec konnten durch fehlerfrei Schießeinlagen den vierten Verfolger Ole Einar Björndalen abschütteln der gar vier Strafrunden in Kauf nehmen musste und weit zurück fiel. Als Fourcade und Svendsen das Tempo 1.5 km vor dem Ziel anzogen, konnte Moravec nicht weiter folgen.

Foto: Viessmann
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Im dramatischen Zielsprint konnte sich Svendsen vor der letzten Kurve eine bessere Ausgangspostion verschaffen und sah eigentlich bis zur Ziellinie als sicherer Sieger aus, da Fourcade dem kraftvollen Norwegern nicht folgen konnte. Als Svendsen jedoch zwei Meter vor dem Ziel schon austrudelte versuchte Fourcade mit einem langen Ausfallschritt ihn noch abzufangen. Erst das Zielfoto entschied zugunsten des Norwegers.

Deutsche mit zu vielen Schießfehlern

Die deutschen Herren hatten mit der Medaillenvergabe nach zu vielen Schießfehlern nichts zu tun. Bester Deutscher wurde Simon Schempp auf Rang 13. Schempp in den beiden Liegendanschlägen mit drei Fehlern (2+1), schießt sich bereits zu Beginn um eine bessere Platzierung. In den beiden Stehendanschlägen danach blieb Schempp fehlerfrei.

Arnd Peiffer mit insgesamt vier verfehlten Scheiben wird 18. Erik Lesser liegend ohne Fehler, kämpfte ganz vorne mit, musste jedoch in den beiden Stehanschlägen mit jeweils zwei verpassten Scheiben ordentlicher Federn lassen und wird im Ziel nur 26.

„Der Schießstand hat uns das Genick gebrochen“, Bundestrainer Mark Kirchner im ZDF-Interview.

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