Mittwoch , 29 März 2017

Olympia 2014 – Sotschi (RUS): Darya Domracheva gewinnt Verfolgungsgold vor Berger und Gregorin

Stefan Braun / biathlon-portal.com
Stefan Braun / biathlon-portal.com

Die Weißrussin Darya Domracheva gewinnt das olympische Verfolungsrennen der Damen in Sotschi. Die 27-jährige sichert sich Gold über die 10 km vor der Norwegerin Tora Berger und der Slowakin Teja Gregorin.

Domracheva als Neunte mit 32 Sekunden Rückstand gestartet gewinnt mit nur einem Fehler souverän mit 37.6 Sekunden Vorsprung im Ziel. Die Weißrussin verfehlte nur die letzte Scheibe, hatte aber bereits genug Vorsprung um nach der Strafrunde in Führung liegend auf die letzte Runde zu gehen.

Tora Berger als Zehnte ins Rennen gegangen, 34 Sekunden hinter die Siegerin des Sprints, verfehlte ebenfalls nur eine Scheibe im letzten Anschlag und ging fast zeitgleich mit der Tschechin Gabriela Soukalova auf die letzte Runde. Valj Semerenko nach dem letzten Schießen noch Zweite, gut 15 Sekunden vor den beiden, musste der schweren Strecke Tribut zollen und einige Damen vorbeiziehen lassen. Die Ukrainerin wird im Ziel Fünfte.

Teja Gregorin von Rang 15 ins Rennen gestartet kam ebenfalls mit nur einem Fehler durch. Gregorin ging als Sechste 5 Sekunden hinter Berger auf die Schlussrunde und konnte sich bis auf Platz 3 und somit Bronze vorkämpfen.

Soukalova muss sich nach einer fulminanten Aufholjagd mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Die Tschechin startete nach Ihrem schlechten Sprintrennen als 29. mit über einer Minute Rückstand ins Rennen und verpasst das Podest um nicht einmal sechs Sekunden.

Sprintsiegerin Anastasiya Kuzmina muss zwei Strafrunden in Kauf nehmen und wird Sechste.

Deutsche Damen abgeschlagen

Für die Damen aus Deutschland indes gab es auch im heutigen Rennen nichts zu holen. Evi Sachenbacher-Stehle muss sechs Strafrunden laufen, fällt von Platz 11 zurück auf Rang 27. Im Ziel betrug Ihr Rückstand auf die siegreiche Weißrussin 2:45.9 Minuten.

Andrea Henkel gesundheitlich angeschlagen in die Verfolgung gegangen muss drei Fehlschüsse in Kauf nehmen und wird im Ziel 29 (3/+2:59.7). Franziska Preuß schafft mit ebenfalls drei Strafrunden eine Verbesserung um einen Platz und wird 40.

Einzig Laura Dahlmeier gelang ein ordentliches Rennen. Dahlmeier mit einem Fehler im letzten Anschlag verbessert sich von Platz 46 auf Rang 30 im Ziel (1/+3.08.1).

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