Montag , 27 März 2017

Olympia 2014 – Sotschi (RUS): M. Fourcade gewinnt Verfolgungsrennen vor Moravec und Beatrix

Foto: Viessmann Werke
Foto: Viessmann Werke

Der Franzose Martin Fourcade ist der verdiente Sieger des olympischen 12,5km Verfolgungsrennen. Er siegt mit nur einem Fehler im dritten Anschlag und einer Zeit von 33:48,6 Minuten vor dem Tschechen Ondrej Moravec.

Dieser war von Rang 8 gestartet und bleib fehlerfrei. Der Rückstand von Moravec auf Fourcade beträgt 14,1 Sekunden. Moravec ist nach Soukup der zweite Tscheche der bei diesen olympischen Spielen eine Medaille im Biathlon gewinnt.

Die Bronze Medaille gewinnt der Landsmann von Fourcade, Jean Guillaume Beatrix mit ebenfalls einem Fehler im dritten Anschlag und einem Rückstand von 24,2 Sekunden. Beatrix ging mit Startnummer 14 ins Rennen. Fourcade posierte bereits nach dem letzten Schießen am Schießstand und ließ sich dort als vermeintlichen Sieger feiern. Diese Geste wird wohl wieder für Diskussionsstoff sorgen ob der Fairness und Überheblichkeit gegenüber den anderen Athleten.

Der Sieger des Sprints Ole Einar Björndalen kommt heute mit 3 Fehlern auf Rang 4 ins Ziel. Sein Rückstandim Ziel: 25,9 Sekunden. Fünfter wird der Russe Evgeny Ustyugov, der von Rang 16 gestartet war, mit einem Schießfehler und 36,7 Sekunden Rückstand.

Deutsche Athleten liefern gutes Rennen und verpassen erneut mögliches Edelmetall

Foto: Karl-Heinz Merl / biathlon-news.de
Foto: Karl-Heinz Merl / biathlon-news.de

Simon Schempp ging von Platz 15 ins Rennen und machte seine Sache sehr gut. Nach dem dritten Schießen ging er als Fünfter zurück auf die Strecke. Der Rückstand zur Spitze betrug zu diesem Zeitpunkt 9,8 Sekunden. Beim letzten Schießen wollte jedoch der letzte Schuss sein Ziel nicht finden und daraus folgte sein einziger Fehler des heutigen Rennens.

Ohne diesen Fehler wäre Schempp als Zweitplatzierter auf die letzte Runde gegangen. Auf der Schlussrunde konnte er sogar noch an dem Norweger Emil Hegle Svendsen vorbei gehen und damit einen weiteren Platz gut machen. Am Ende steht ein sehr guter 6. Rang mit 39,1 Sekunden Rückstand zu Buche.

Erik Lesser lief heute ebenfalls ein gutes Rennen. Er konnte sich von Rang 21 auf Platz 16 verbessern trotz 3 Strafrunden. Sein Rückstand im Ziel 1:04,5 Minuten. Lesser legte die 7. Laufzeit in die Spur. Auch Arnd Peiffer kam weiter nach vorne. Er verbesserte sich um 15 Plätze und kam als 19. ins Ziel. Ein Schießfehler bedeuteten 1:32,8 Minuten Rückstand.

Christoph Stephan der mit der Nummer 58 gestartet war. Blieb ebenfalls bis zum letzten Schießen fehlerfrei. Aber dort unterlief ihm auch sein erster Fehler. Am Ende kam er als 43. mit einem Rückstand von 3:30,2 Minuten ins Ziel. Das deutsche Team lieferte heute allgemein gute Leistungen ab. Vor allem die Laufzeiten waren sehr gut. Unter den besten 11 in der Loipe befinden sich drei Deutsche.

Die tragische Figur des heutigen Rennens ist Jean-Philippe Le Guellec aus Kanada. Auf der dritten Runde stürtze er in Führung liegend in einer Abfahrt. Bei diesem Sturz brach ihm auch noch der Ski. Dadurch wurde er weit zurück geworfen. Am Ende reichte es leider nur für Platz 26 mit einem Rückstand von 1:56,7 Minuten und 3 Schießfehlern, die allerdings alle nach dem Sturz geschossen wurden.

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