Samstag , 23 September 2017

Weltcup 3 – Annecy Le Grand-Bornand (FRA): Valj Semerenko gewinnt Verfolgung – Dahlmeier wird Fünfte

Foto: Stefan Braun / biathlon-portal.com
Foto: Stefan Braun / biathlon-portal.com

Valj Semerenko aus der Ukraine gewinnt den abschließenden Verfolgungswettbewerb der Damen im französischen Le Grand-Bornand vor der Russin Irina Starykh und der jungen Norwegerin Tiril Eckhoff.

Semerenko als dritte ins Rennen gestartet beließ es bei einem Fehler im ersten liegenden Anschlag und sichert sich im Ziel mit einer Gesamtzeit von 28:05.4 Ihren ersten Weltcupsieg 4.2 Sekunden vor der Russin Irina Starykh. Die 29-jährige Semerenko setzte am letzten Anstieg, 500 Meter vor dem Ziel, die entscheidende Attacke welcher Starykh nichts entgegenzusetzen hatte. Dritte wird Tiril Eckhoff mit einen Fehler im ersten Stehendanschlag und einem Rückstand von 15.5 Sekunden.

Gabriela Soukalova, Führunde im Gesamtweltcup, hatte den Sieg beim letzten Schießen in der Hand, musste jedoch einmal in die Strafrunde und wird im Ziel Vierte. 21.9 Sekunden hinter Semerenko.

Die Siegerin des Sprints, Selina Gasparin, wird nach zwei Fehlern am Schießstand am Ende Sechste.

Die im Vorjahr so starke Tora Berger kann aktuell nicht mit der Weltspitze mithalten nach Ihrem 44. Platz im Sprint, reicht es heute nach insgesamt drei Fehlern am Schießstand gerade noch in die Punkteränge. Im Ziel für die Norwegerin ein Rückstand von 2:40.0 und Platz 38.

1. Valj Semerenko – 1+0+0+0 – 28:05.4
2. Irina Starykh – 0+0+0+0 – 28:09.6 +4.2
3. Tiril Eckhoff – 0+0+1+0 – 28:20.9 +15.5

Laura Dahlmeier wird Fünfte

Laura Dahlmeier trifft auch im letzten Rennen in Frankreich sämtliche Scheiben und belohnt sich mit Ihrem bisher besten Weltcupergebnis. Im Ziel wird Sie Fünfte 28.6 Sekunden hinter der Siegerin. 40 Wettkampfschüsse hat die 20-jährige in Frankreich abgegeben und alle fanden ins Ziel.

Die 19-jährige Franziska Preuß wird nach drei Strafrunden im Ziel 11. Franziska Hildebrand zeitgleich mit Preuß ins Rennen gestartet muss ebenfalls drei Strafrunden drehen und wird am Ende 16.

Evi Sachenbacher-Stehle musste vier mal die 150 Extrameter in der Strafrunde absolvieren und wird 31. Die erfahrenste im deutschen Team, Andrea Henkel, musste gar fünf mal in die Strafrunde und platziert sich direkt hinter Sachenbacher-Stehle auf Rang 32.

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