Montag , 24 Juli 2017

Weltcup 1 – Östersund (SWE): Ann Kristin Flatland gewinnt den Sprint – Henkel wieder beste Deutsche

Foto: Viessmann Werke
Foto: Viessmann Werke

Bei nahezu perfekten äußeren Bedingungen (weiterer Schnee in der Nacht und -5 Grad) fand am Abend der Sprint der Damen über 7,5 km im schwedischen Östersund statt.

Die Norwegerin Ann Kristin Flatland sichert sich mit zwei tadellosen Schießeinlagen und der dritten Laufzeit am Ende den Sieg vor der 35-jährigen Olga Zaitseva aus Russland (0/+15.9). Tora Berger schafft nach Ihren fünf Fehlern gestern im Einzel heute wieder den Sprung auf Podest und wird mit einem Fehler am Schießstand im Ziel Dritte (1/+22.0).

Die Siegerin von gestern, Gabriela Soukalova, erstmals in Ihrer Kariere im gelben Trikot leistete sich am Schießstand ebenfalls nur einen Fehler und platziert sich im Ziel auf Rang sechs. Vor derTschechin platzierten sich auf Rang vier Darya Domracheva (1/+24.1) und die Russin Irina Starykh (0/+24.3). Ekaterina Iourieva (0/+34.9) komplettiert auf dem siebten Platz ein starkes russisches Mannschaftsergebnis.

Deutsche Damen hinter den Erwartungen zurückgeblieben

Für die Damen aus Deutschland lief es wie schon gestern im Einzelrennen nicht wie gewünscht. Beste Deutsche wird wieder Andrea Henkel mit einem Fehler im liegenden Anschlag wird Henkel am Ende 13 (1/+55.5). Für die weiteren deutschen Damen reichte es am heutigen Tag nicht einmal für die Top-20.

Franziska Hildebrand ebenfalls mit einem Fehler im Liegendanschlag platziert sich auf Rang 23 (1/+1:27.6). Evi Sachenbacher-Stehle musste nach einem souveränen Liegenschießen im Stehendanschlag zwei Fehler in Kauf nehmen, am Ende ein 25. Platz (2/+1.29.5).

Franziska Preuß ebenfalls souverän im Liegendschießen und auf Top-5 Kurs, musste wie Sachenbacher beim zweiten Schießen zwei Strafrunden in Kauf und landet im Ziel knapp hinter der ehemaligen Langläuferin auf Platz 27 (2/+1:33.7). Laura Dahlmeier platziert sich im Ziel auf Rang 31 (1/+1:39.4).

Miriam Gössner außer Konkurenz

Miriam Gössner die mit Startnummer 1 das Rennen eröffnete lief in Ihrem ersten offiziellen Rennen nach ihrer schweren Verletzung quasi außer Konkurrenz. Für die Trainer wie auch für Gössner selbst war der erste Wettkampf mehr eine Standortbestimmung und wieder Wettkampferfahrung sammeln.

Die reine Laufzeit betrachtet liegt Gössner nur 31.7 Sekunden hinter der schnellsten Läuferin des Tages Darya Domracheva. Am Schießstand verfehlten vier Schüsse das Ziel. Am Ende  ein 48. Platz. Nach Ihrer Verletzung eine solide Rückkehr in den Weltcup.

„Es war gar nicht geplant, dass ich jetzt schon wieder starte. Ich brauche einfach noch ein paar Rennen, um schnell zu werden und wieder reinzukommen“, so Gössner im ZDF. „Ich freue mich, wieder dabei zu sein und ich hoffe, im Januar wieder das zeigen zu können, was ich zeigen will.“

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