Donnerstag , 21 September 2017

Österreich – Weltcupteam für Östersund steht fest

Foto: ÖSV/Gerald Sonnberger
Foto: ÖSV/Gerald Sonnberger

Nach einem intensiven Trainingsblock fanden in Sjusjoen (NOR) für die ÖSV-Herren drei Qualifikationswettkämpfe statt. Dabei konnten sich neben den bereits fix nominierten Simon Eder und Dominik Landertinger vier weitere Biathleten ein Weltcupticket sichern. Ein teaminterner Sprint sowie zwei Wettkämpfe im Rahmen der norwegischen Saisoneröffnungsrennen (Sprint und Massenstart) bildeten die Entscheidungsgrundlage für das Trainerteam. Die Wettkämpfe sind bestritten, das Team steht fest: Fritz Pinter, Tobias Eberhard, Julian Eberhard und Christoph Sumann werden in Schweden beim Weltcupauftakt mit dabei sein.

Sorgen gibt es dennoch in der Mannschaft: Simon Eder und Dominik Landertinger mussten aufgrund einer Verkühlung vorzeitig vom Trainingskurs in Sjusjoen abreisen. Deren Weltcupstart in Östersund ist nach derzeitigem Stand aber nicht gefährdet.

Bei den Damen hat Cheftrainer Walter Hörl die Steirerin Iris Schwabl und die Salzburgerin Katharina Innerhofer für den Weltcupauftakt in Schweden nominiert.

Herren

  • Julian Eberhard
  • Tobias Eberhard
  • Simon Eder
  • Dominik Landertinger
  • Fritz Pinter
  • Christoph Sumann

Damen

  • Katharina Innerhofer
  • Iris Schwabl

Stimmen

Fritz Pinter:

Ich konnte auf den Punkt genau meine Leistung abrufen und mich klar qualifizieren. Es waren allerdings drei schwierige Rennen. Eine Woche am Schnee, dann ist es gleich mit den Wettkämpfen losgegangen, da kann man sich und die eigene Leistung noch nicht ganz einschätzen. Jetzt geht es darum in Östersund einen guten Einstand zu haben. Ich bin momentan läuferisch in guter Verfassung und habe mich auch am Schießstand verbessert. Jetzt muss ich das beim Auftakt bestätigen.

Julian Eberhard:

Das zweite Rennen war ausschlaggebend für mich. Den Grundstein dazu habe ich aber im Sommer gelegt, wo ich einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht habe. Es waren insgesamt faire Bedingungen, so stellt man sich eine Qualifikation vor. Der teaminterne Wettkampf war mental extrem schwierig. In Östersund geht es darum die Leistung, die ich derzeit drauf habe, in den Rennen umsetzen zu können, dann sieht man ja was raus kommt. Läuferisch schaut es schon gut aus.

Christoph Sumann:

Ich habe mich erst zum zweiten Mal in meinem Leben für den Auftakt qualifizieren müssen. Das war in meiner ersten Saison als Biathlet so und jetzt auch in meiner letzten. Ich habe richtig Gas geben müssen, weil die interne Konkurrenz sehr groß war. Das sehe ich allerdings positiv, denn wenn man sich qualifiziert, dann weiß man, dass man auch international nicht schlecht dabei ist. Ich glaube ich bin auf einem guten Weg zur Topform und in Östersund habe ich aus dem Vorjahr mit Rang drei im Sprint gute Erinnerungen.

Tobias Eberhard:

Das erste Rennen hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Ich bin froh, dass es am Ende so ausgegangen ist. Zufrieden bin ich derzeit mit meiner komplexen Biathlon-Leistung, beide Komponenten sind aber sicher noch ausbaufähig. Diese drei Rennen waren wichtig, um in die Saison reinzukommen. Ich denke wir sind gut gerüstet für Östersund und bin entsprechend zuversichtlich.

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