Sonntag , 24 September 2017

Biathlon-Weltcup 8 – Sotschi: Domracheva überragender Einzelsieg vor Zaitseva und Berger

Abbildung: Viessmann Werke
Abbildung: Viessmann Werke

Darya Domracheva gewinnt zu Beginn der Generalprobe im russischen Sotschi das Einzelrennen mit einer überragenden Leistung vor Olga Zaitseva (0 / +34,6) und Tora Berger (1 / +46,8).

Die Strecken in Sotschi gelten als die schwersten im Biathlon, scheinen der eleganten Gleiterin aus Weißrussland jedoch sehr gut zu liegen. Domracheva mit zwei Fehlern im letzten Anschlag dominierte das Rennen von Anfang an, auch Ihre zwei Fehler konnten Sie nicht aufhalten obwohl Sie kurzzeitig 16 Sekunden hinter Zaitseva lag. Im Ziel jedoch hatte Sie den Rückstand in 34,6 Sekunden Vorsprung verwandelt.

Olga Zaitseva blieb am Schießstand ohne Fehler verlor auf der Strecke jedoch 3:12,2 Minuten auf die Weißrussin. Platz drei und somit auch die kleine Kristallkugel für die Einzelwertung, geht an Tora Berger. Berger mit einer Strafminute konnte auf der Strecke ebenfalls nicht mit der Leistung von Domracheva mithalten und verlor in der reinen Laufzeit 2:15,5.

Auf dem vierten Rang lief Andrea Henkel als beste Deutsche ins Ziel. Henkel mit nur einem Fehler und ordentlicher Laufzeit im Ziel 1:20,1 Minuten hinter der Tagessiegerin. Fünfte wird Magdalena Gwizdon aus Polen. Rang sechs geht an Kaisa Mäkäräinen vor der überraschenden Siebten Susan Dunklee aus den USA.

Nadine Horchler landet als zweitbeste Deutsche auf Rang 22. Horchler ohne Fehler am Schießstand kämpft noch immer mit Ihrer Laufform, im Ziel ein Rückstand von 4:21,0 Minuten. Evi Sachenbacher-Stehle wird 29 mit insgesamt vier Fehler und einem Rückstand von 4:54,5. Franziska Hildebrand mit einem Fehler und 4:58,7 Rückstand wird 34.

Miriam Gössner mit der zweiten Laufzeit 1:37,1 hinter Domracheva vergibt ein bessers Ergebniss am Schießstand. Mit insgesamt sechs Fehlern landet Sie im Ziel mit 5:33,3 Rückstand nur auf Rang 35. Vanessa Hinz überzeugte bei Ihrem Weltcupeinstand mit einer sicheren Schießleistung, musste im laufen jedoch den schweren Strecken von Sotschi Tribut zollen. Am Ende mit nur einem Fehler ein 45er Platz mit einem Rückstand von 6:41,2.

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