Samstag , 18 November 2017

Biathlon-Weltcup 6 – Antholz: Deutsche Damen siegen vor Russland und Frankreich

Foto: Stefan Braun / biatlon-portal.com
Foto: Stefan Braun / biatlon-portal.com

Was nach dem Sprint und der Verfolgung wohl keiner für möglich gehalten hat, haben die deutschen Damen heute bei leichtem Schneefall in Antholz doch geschafft. Die vier deutschen Damen holen souverän den Sieg in der letzten Staffel vor den Weltmeisterschaften im tschechischen Nove Mesto vor den Damen aus Russland (+17,4) und Frankreich (40,9).

Startläuferin Franziska Hildebrand über gab auf Position drei liegend an Miriam Gössner. Gössner wieder einmal die Schnellste konnte auf der Strecke Zeit gutmachen und kam nur knapp 6 Sekunden hinter den führenden Polen an den Schießstand. Drei Nachlader von Miriam Gössner bedeuteten gut 36 Sekunden Rückstand, dieser war bis zum nächsten Schießen bereits wieder halbiert. Gössner im zweiten Anschlag mit nur einem Nachlader, ging 26 Sekunden hinter der Polin Gwizdon auf Ihre letzte Runde. Beim Wechsel auf Nadine Horchler waren es nur noch 4 Sekunden.

Nadine Horchler im Moment die nervenstärkste Deutsche blieb am Schießstand gänzlich fehlerfrei und übernahm nach dem ersten Schießen die Führung. Auf ihrer letzten Runde konnte Horchler sogar noch zulegen und übergab mit 21,1 Sekunden Vorsprung auf Schlussläuferin Andrea Henkel. Henkel ebenfalls mit drei und einem Nachlader profitierte davon das die anderen Nationen ebenfalls nachladen mussten.  Andrea Henkel ging mit knapp 13 Sekunden Vorsprung vor der russischen Schlussläuferin Vilukhina auf die Strecke und konnten diesen sogar noch ausbauen. Im Ziel 17,4 Sekunden!

  • 1. Deutschland (0 Strafrunden 10 Nachlader)
    Hildebrand, Gössner, Horchler, Henkel
  • 2. Russland (0 Strafrunden 9 Nachlader) +17,4
    Glazyrina, Zaitseva, Shumilova, Vilukhina
  • 3. Frankreich ( 0 Strafrunden 4 Nachlader) + 40,9
    Bescond, Boilley, Brunet, Dorin-Habert

Der vierte Platz geht an die Norweger. Rang fünf an die Ukraine. Ein tolles Rennen gelang den österreichischen Damen in der Besetzung Schwabl, Schrempf, Innerhofer und Hauser erreichten Sie Platz neun, die bis dahin beste Platzierung einer österreichischen Damen-Staffel.

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