Samstag , 19 August 2017

Deutsches Aufgebot und Stimmen vor Oberhof

Bundestrainer Uwe Müssiggang fährt mit sechs Herren und fünf Damen zum Weltcup nach Oberhof. Bei der Staffel der Damen am ersten Wettkampftag werden voraussichtlich Tina Bachmann, Andrea Henkel und Miriam Gössner dabei sein.

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Herren

  •  Andreas Birnbacher
  •  Florian Graf
  •  Johannes Kühn
  •  Erik Lesser
  •  Arnd Peiffer
  •  Simon Schempp

Damen

  • Tina Bachmann
  • Miriam Gössner
  • Andrea Henkel
  • Nadine Horchler
  • Franziska Hildebrand

Bundestrainer Uwe Müssiggang

Die Rennen in Oberhof sind für uns natürlich immer ganz besondere Wettkämpfe. Entsprechend motiviert und engagiert hat sich die Mannschaft in den vergangenen Tagen vorbereitet. In erster Linie ging es aber zunächst einmal darum, nach den anstrengenden ersten drei Weltcup-Wochen vollständig zu regenerieren, um wieder ausgeruht und vor allem gesund in das zweite Drittel gehen zu können.

Bei den Herren haben wir im Vergleich zu Pokljuka keine personellen Veränderungen. Bei den Damen werden wir in Oberhof nur mit fünf Athletinnen vertreten sein. Hier wollen wir erst einmal die nächsten Rennen im IBU- bzw. Deutschlandpokal abwarten, um zu sehen, wer sich für den Weltcup empfehlen kann. Zielsetzung in Oberhof ist es natürlich, wieder in möglichst jedem Rennen um die Podestplätze mitzukämpfen.

Andrea Henkel

Nach Pokljuka habe ich erst einmal zwei Tage Pause gebraucht. Ich bin ja schließlich nicht mehr die Jüngste. Bis auf den ersten Weihnachtsfeiertag habe ich anschließend aber sehr viel trainiert und vor allem sehr viel geschossen.

Prinzipiell bin ich recht zufrieden, wie es in den letzten Wettkämpfen lief. Auch wenn ich im Stehendanschlag sicherlich noch etwas Reserven habe. Dafür klappt das Liegendschießen, und auf der Strecke habe ich mich auch immer besser gefühlt.

In Oberhof bin ich seit 2007 jedes Jahr auf dem Podest gestanden. Ich hoffe natürlich, dass diese Serie auch heuer nicht reißt. Ich freue mich jetzt richtig auf die vielen Fans in der DKB-Arena. Der Biathlon World Team Challenge Auf Schalke war schon mal ein netter Vorgeschmack und ein gutes Training für die kommenden Tage.

Andreas Birnbacher

Sehr viel Zeit zum Ausruhen bleibt einem über die Feiertage nicht. Ich habe aber schon gespürt, dass der Akku nach der harten Vorbereitung und den ersten drei anstrengenden Weltcupwochen ziemlich leer war. Ich schätze mal, da war ich auch nicht der Einzige, dem das so ging. Mittlerweile fühle ich mich wieder ganz ordentlich.

Die Bedingungen waren richtig gut und ich konnte perfekt trainieren. Zum Abschalten bin ich vor Weihnachten gemeinsam mit meinem Bruder noch einen Tag zum Fischen gegangen und habe zwölf Forellen gefangen, die wir dann für die Feiertage geräuchert haben.

Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich den Schwung aus dem ersten Drittel mitnehmen kann. So langsam kommt auch die WM in den Fokus. Aber wenn ich gesund bleibe, werde ich die nächsten drei Weltcups ganz normal durchlaufen. Wenn ich mich alleine auf die WM konzentrieren würde, hätte ich am ehesten den Weltcup in Oberhof auslassen müssen. Aber das kann und will ich natürlich nicht. Auch, wenn die Strecken nicht unbedingt zu meinen Lieblingsstrecken zählen. Ich kann dort zu wenig meine starke 1:1-Technik laufen. Aber dafür ist das Publikum am Rennsteig der Wahnsinn.

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