Donnerstag , 21 September 2017

Biathlon-Weltcup 3 – Pokljuka: Stimmen und Aufgebot der Deutschen

Bei den Herren erhält wie geplant Johannes Kühn vom WSV Reit im Winkl die Chance, sich im Weltcup zu bewähren. Er übernimmt den Startplatz von Benedikt Doll. Auch bei den Damen kommt es zum geplanten Wechsel: Juliane Döll und Carolin Hennecke sind in Pokljuka nicht dabei. Dafür rückt Franziska Hildebrand wieder ins Weltcup-Aufgebot. Ihr Debüt in der höchsten Biathlon-Liga gibt Evi Sachenbacher-Stehle.

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Die deutschen Athleten

Damen

  • Tina Bachmann
  • Miriam Gössner
  • Andrea Henkel
  • Franziska Hildebrand
  • Nadine Horchler
  • Evi Sachenbacher-Stehle

Herren

  • Arnd Peiffer
  • Simon Schempp
  • Florian Graf
  • Johannes Kühn
  • Erik Lesser
  • Andreas Birnbacher

Evi Sachenbacher-Stehle

Noch hält sich die Nervosität in Grenzen. Aber ich denke, spätestens wenn ich dann in Pokljuka bin, wird das Kribbeln schon größer werden. Die ersten beiden Weltcups habe ich mir jedenfalls schon ganz anders im Fernsehen angeschaut als früher. Wer atmet wie oft zwischen den einzelnen Schüssen? Wie sind die Abläufe? Wer macht was auf der Strecke oder am Schießstand? Das alles sind Dinge, auf die ich bis vor kurzem natürlich nie geachtet habe. Jetzt schon…

Ein echtes Vorbild habe ich zwar nicht, aber Tora Berger macht zur Zeit anscheinend ziemlich viel richtig. Da schaue ich dann logischerweise ganz besonders genau hin.

Meine ersten Rennen im IBU-Cup waren ok. Ich war zwar ganz schön angespannt, deshalb lief es im Schießen sicher noch nicht so, wie es schon sein könnte. Ich habe aber gemerkt, dass die Abläufe von Rennen zu Rennen besser und routinierter wurden. Ich brauche jetzt ganz einfach Wettkampfpraxis, damit sich das festigt.

Von daher mache ich mir für den ersten Weltcup-Einsatz auch keinen Druck. Klar, will ich möglichst gut durchkommen. Aber Wunderdinge kann man zu dem Zeitpunkt sicher nicht erwarten. Vor allem, weil ich ja aus meiner Langlauf-Zeit weiß, dass ich auch im Laufen immer ein wenig brauche, um richtig in die Saison zu kommen. Es geht also vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln.

Die Tage seit dem IBU-Cup in Beitostölen habe ich am Stützpunkt in Ruhpolding trainiert. Gemeinsam mit Rudi Schöllhammer und Andi Stitzl. Wir haben versucht, noch einmal gezielt am Belastungsschießen zu arbeiten. Ich bin also bewusst schneller an den Schießstand herangelaufen, um noch einmal die Situation im Rennen zu simulieren.

Was die Vorbereitung und Anreise betrifft, sind die Abläufe eigentlich die gleichen wie beim Langlauf. Ich werde mein Gewehr einpacken – klar – aber sonst ist im Grunde erstmal alles wie gehabt!

Andreas Birnbacher

Es war definitiv die richtige Entscheidung, auf den Start in der Staffel zu verzichten. Nach den beiden Einzelrennen in Hochfilzen habe ich mich einfach nicht so gefühlt, dass ich der Mannschaft hätte helfen können. Wenn du im Weltcup nicht einhundertprozentig fit bist, macht es einfach keinen Sinn.

Ich bin stattdessen am Sonntag ganz locker zuhause laufen gegangen, am Montag habe ich dann komplett pausiert. Ich hoffe, dass ich dann bis Donnerstag wieder so weit fit bin. Denn bis jetzt lief der Winter deutlich besser als ich es nach der Vorbereitung erwartet hätte. Den Schwung würde ich gerne bis zur Weihnachtspause mitnehmen.

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