Montag , 20 November 2017

Biathlon-Weltcup 1 – Östersund (SWE) Einzel Männer: starker Auftritt von Erik Lesser

Das erste Einzelrennen der Saison ist vorbei und es gab doch einige Überraschungen. Der vorjahres Gesamtweltcupsieger Franzose Martin Fourcade zeigte eine starke Leistung und sicherte sich den ersten Sieg.

Mit nur einem Schießfehler und einer gewohnt guten Laufleistung war er heute nicht zu schlagen. Aber die Verfolger kamen sehr nah an ihn heran. Allen voran der Österreicher Dominik Landertinger. Er hatte ebenfalls nur einen Fehler geschossen und hatte am Ende nur 12,3 Sekunden Rückstand auf Fourcade.

Das Podium komplettierte der stark auftretende Erik Lesser aus Deutschland. Was er am Sonntag bei der Mixed Staffel schon angedeutet hatte, dass mit Ihm zu rechnen ist, machte er heute wahr. Mit weißer Weste am Schießstand ging er mit nur 3,9 Sekunden Rückstand auf die letzte Runde. Dass er den starken Franzosen in der Loipe nicht bezwingen kann schien klar. Im Ziel waren es 21,7 Sekunden die ihm fehlten. Das bedeutete Rang 3 hinter M. Fourcade (FRA) und Dominik Landertinger (AUT). Nach dem dritten Schießen lag Erik Lesser sogar knapp in Führung.

Nach dem Rennen sagte er im ARD-Interview:

Ich wusste heute einfach, dass das Gesamtpaket stimmt und bin nicht so nervös wie am Sonntag ins Rennen gegangen. Über das letzte Schießen hab ich mir auch erst am Schießstand Gedanken gemacht und nicht schon auf der Strecke. Das hat super funktioniert !

Eine noch schnellere Laufzeit als Fourcade hatte der Norweger Emil Hegle Svendsen. Mit zwei Schießfehlern und 37,1 Sekunden Rückstand sicherte er sich den 4. Platz beim ersten Einzelrennen der
Saison.

Alle Platzierungen deutscher Athleten im Überblick:

  • 3. Lesser Erik – (0+0+0+0) – +21,7
  • 11. Peiffer Arnd – (0+1+1+0) – +1:44,8
  • 25. Birnbacher Andreas – (0+0+1+2) – +2:38,0
  • 30. Graf Florian – (1+2+0+0) – +2:59,9
  • 35. Schempp Simon – (1+1+1+0) – 3:11,2
  • 67. Greis Michael – (1+1+0+1) – +5:27,1

weitere Stimmen zum Rennen:

Dominik Landertinger

Das Schießen war heute ein Wahnsinn. Ich habe einen super Rhythmus erwischt, bin bei der letzten Serie locker geblieben und habe das Ding durchgezogen. In der Mitte des Rennen bin ich mit einem Franzosen (Jean Guillaume Beatrix, Anm.) zusammengekommen, mit dem ich mich bei der Führungsarbeit abgetauscht habe. Da ist so richtig die Post abgegangen. Ein Podestplatz zum Auftakt ist natürlich genial.

 

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