Montag , 20 November 2017

Deutsches Aufgebot und weitere Stimmen vor Östersund Einzelrennen

Die vorgezogene Mixed-Staffel ist vorbei, am morgigen Mittwoch beginnen in Östersund die Einzelrennen. Den Anfang machen die Herren um 17:30 Uhr,  ARD überträgt ab 17:15 Uhr Live.

Das DSV Aufgebot

Damen

  • Andrea Henkel (Großbreitenbacher Skiverein)
  • Tina Bachmann (SG Stahl Schmiedeberg)
  • Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld)
  • Miriam Gössner (SC Garmisch)
  • Nadine Horchler (SC Willingen)
  • Maren Hammerschmidt (SK Winterberg)

Herren

  • Michael Greis (SK Nesselwang)
  • Arnd Peiffer (WSV Clausthal Zellerfeld)
  • Simon Schempp (SZ Uhingen)
  • Florian Graf (WSV Eppenschlag)
  • Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain)
  • Andreas Birnbacher (SC Schleching)

Statements der DSV Trainer und Athleten

Uwe Müssiggang

Am ersten Saisonwochenende mussten wir ja gleich zweimal aufmerksam hinschauen. Einmal nach Idre, wo Evi erstmals im IBU-Cup zum Einsatz kam, zum anderen natürlich bei der Mixedstaffel.

Unser Fazit fällt in beiden Fällen recht gut aus. Evi hat bewiesen, dass sie das Potential hat, unser Damenteam schon bald zu verstärken. Auch wenn es bei ihr sicherlich auch in Zukunft noch Höhen und Tiefen geben wird. Aber das ist völlig normal. Die Entscheidung, dass Evi zunächst einmal noch ein paar Rennen im IBU-Cup läuft, ist jedenfalls absolut richtig gewesen. Sie braucht einfach noch weitere Wettkampf-Praxis und Routine. Die grundsätzlichen Voraussetzungen bringt sie inzwischen mit.

Was unseren Einstand im Weltcup betrifft, können wir sicherlich auch zufrieden sein.

Wenn Erik das Missgeschick mit dem Diopter nicht passiert wäre, wären wir in der Lage gewesen, um den ersten Platz mitzulaufen. Die Herren haben sich dabei in der erwartet starken läuferischen Verfassung präsentiert. Bei den Damen hat sich unsere Vermutung bestätigt, dass sie noch ein paar Rennen benötigen, um läuferisch wieder das volle Potential abzurufen.

Jetzt geht es darum, den Schwung für die ersten Einzelrennen mitzunehmen. Dabei wird vor allem interessant sein, wie sich unsere neuen Damen schlagen werden.

Michael Greis

Bis auf ein, zwei Tage, an denen ich beim Lehrgang in Muonio wegen Schnupfen pausieren musste, bin ich eigentlich recht ordentlich durch den Sommer und Herbst gekommen. Es passt soweit alles und ich bin ganz zufrieden, wie es bis jetzt gelaufen ist. Auch gesundheitlich ist wieder alles im grünen Bereich.

In den letzten Tagen habe ich noch einmal die Gelegenheit genutzt, um in Ruhpolding auf Schnee zu trainieren. Am Sonntag Abend ging es dann schon nach Östersund.

Es wäre natürlich schön, wenn es gleich mit einem ordentlichen Saisoneinstand funktionieren würde. Aber alles in allem versuche ich die ersten Rennen einigermaßen entspannt anzugehen und mir keinen unnötigen Druck zu machen.

Miriam Gössner

Die Geschichte mit meinem Zahn und der Knochenentzündung hat mich natürlich schon einiges an Substanz gekostet. Mittlerweile bin ich aber soweit wieder hergestellt und fühle mich auch recht gut. Ich habe jetzt ein Zahnprovisorium, das erst nach dem Winter ausgetauscht wird. Aber das macht mir gottseidank keine Probleme.

Ich glaube nicht, dass ich in Muonio schon einmal so viel und so hart trainiert habe wie diesmal. Deshalb fehlt mir sicher noch etwas die Spritzigkeit. Aber ich spüre, dass ich sehr lange ein relativ hohes Tempo gehen kann. Das ist schon mal eine gute Voraussetzung. Und unser Training war ja auch darauf ausgelegt, dass wir dann top-fit sind, wenn es darauf ankommt. Sprich: Im Januar, Februar und März. Ich habe aber auch nichts dagegen, wenn es schon in den ersten Rennen gut funktioniert. Die Tests waren nicht so schlecht und beim Schießen hat es eigentlich auch immer ganz gut geklappt. Ein ordentlicher Einstand sollte also drin sein.

Tina Bachmann

So wie es in der Mixedstaffel für mich gelaufen ist, bin ich eigentlich recht zufrieden. Vor allem das Schießen hat mich sehr gefreut, denn es ist ja schon eine Weile her, dass ich im Weltcup mit zweimal Null durchgekommen bin. Läuferisch habe ich mich ebenfalls sehr gut gefühlt. Als ich ins Ziel kam, hatte ich den Eindruck, dass ich die Strecke noch einmal in der gleichen Geschwindigkeit hätte laufen können.

So viel wie wir dieses Jahr trainiert haben, wird es mir ganz sicher an der Grundlage nicht fehlen. Das hat sich jetzt bestätigt. Was noch fehlt, ist die Spritzigkeit. Daran arbeite ich in den verbleibenden Tagen in Östersund noch ein wenig. Heißt: Ich werde noch einmal ein paar harte, kurze Einheiten machen, mit entsprechend längerer Regeneration. Dann hoffe ich mal, dass es bei den Einzelstarts ähnlich gut weitergeht.

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