Mittwoch , 22 November 2017

ÖSV-Herren trainieren in Bormio

Seit einer Woche bereiten sich Österreichs Biathlon Herren im italienischen Bormio auf die kommende Saison vor. Obwohl Daniel Mesotitsch, Dominik Landertinger und Co in der unmittelbaren Umgebung zwei Rollerbahnen und Schießstände zur Verfügung stehen, werden zumeist Berge und Pässe bezwungen. „Wir wollen unsere Grundlagenausdauer stabilisieren und die Kraftfähigkeiten ausbilden. Die Gegend hier bietet uns hervorragende Möglichkeiten für ausgedehnte Rad- und Rollereinheiten am Berg. Diese wollen wir bestmöglich nützen, ohne dabei den Schießbereich zu vernachlässigen“, erklärt Cheftrainer Remo Krug die Ziele dieses Trainingskurses, der noch bis 10. August andauert.

Aus diesem Grund sitzen die Wintersportler fast täglich im Sattel ihrer Rennräder und kurbeln unzählige Kilometer ab. Bei einem Radtraining erlebte Dominik Landertinger eine Schrecksekunde. Der Tiroler hatte während einer Abfahrt einen Reifenplatzer, konnte einen Sturz aber gerade noch vermeiden.

Daniel Mesotitsch

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viele Höhenmeter innerhalb so kurzer Zeit bewältigt habe. Hier steht entweder Rad- oder Rollertraining auf dem Programm und dabei geht es fast immer bergauf. Mit den zwei Schießständen und den zahlreichen Bergpässen ist Bormio ein ausgezeichneter Trainingsort.

Dominik Landertinger

Hier wird ganz schön Gas gegeben, aber das taugt mir ohnehin. Bei einer der ersten Radeinheiten hatte ich bei der Abfahrt plötzlich einen Patschen, da ist mir das Hinterrad davongezogen. Das war ganz schön knapp. Jetzt  hoffen wir, dass das Wetter so bleibt, denn bisher waren die Bedingungen für das Training einfach optimal.

 

Foto: ÖSV/Gerald Sonnberger

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